In der Töpferei entstehen handwerkliche Einzelstücke. Der verwendete Ton, ein Feinsteinzeug, für die Keramiken stammt aus dem Westerwald.

Die Keramiken entstehen in mehreren, teilweise aufwändigen Schritten.
Als erstes muss der Ton durchgeknetet und für die Weiterverabeitung in entsprechend große Stücke eingeteilt werden. Erst dann kann auf der Töpferscheibe gedreht werden.
Die so entstandenen Formen müssen als nächstes ca. einen Tag trocknen, damit sie fest genug sind um glatt abgedreht werden zu können. Jetzt können auch evtl. Henkel oder kleine Figuren angebracht werden.
Die gefertigten Rohlinge brauchen nun etwa eine Woche Trockenzeit, um für den ersten Brand trocken genug zu sein.
Dieser Erste ca. sechstündige Brand - Schrühbrand genannt - wird bei ca. 900 Grad Celcius durchgeführt. Er gibt den Gefäßen die nötige Festigkeit für die Weiterbearbeitung.

Danach werden die selbst entwickelten Glasuren aufgetragen und evtl. mit einem Pinsel Dekore aufgemalt.

Der nun folgende Glattbrand findet bei 1245 Grad Celsius statt und dauert ca. 7,5 Stunden.

Nach dem Brand muss ca. 12 Stunden gewartet werden bis der Brennofen herabgekühlt ist, bevor die Keramiken ausgeräumt werden können. Ein frühzeitige Öffnung des Ofens hat sonst zur Folge das in dem Keramiken Risse entstehen.

 

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